Zur Hochzeit von Harry & Megan: Bettler sollen aus der Stadt verschwinden!

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Vor allem Bettler würden eine "besorgniserregende und feindselige Atmosphäre" schaffen für Bewohner und "die sieben Millionen Touristen, die jedes Jahr nach Windsor kommen", schrieb der konservative Vorsitzende des Kommunalparlaments von Windsor und Maidenhead.

Hilfsorganisationen zeigten sich über Dudleys Vorstoss empört. Obdachlose würden nicht aus freien Stücken auf der Strasse schlafen, sondern weil "etwas schief gelaufen" sei. Für die Polizei habe Priorität, Schutzbedürftige - er nannte ausdrücklich auch Obdachlose - zu schützen. Inzwischen hat sich sogar die britische Premierministerin Theresa May in die Diskussion eingeschaltet. Doch angeblich hat Thomas W. Markle Prinz Harry bislang noch nicht einmal kennengelernt.

May schlug vor, lokale Behörden sollten mit der Polizei zusammenarbeiten, um Unterkünfte für die Obdachlosen zu finden.

Obdachlose zu kriminalisieren sei nicht die Antwort, sagte der Gründer der Obdachlosenzeitschrift "The Big Issue", John Bird. Es ist also nicht so, dass Meghan Markle an diesem wichtigen Tag auf ihren Vater verzichten muss.

Gegen aggressives Betteln müsse allerdings vorgegangen werden.

In Windsor, wo Meghan Markle und Prinz Harry im Mai heiraten wollen, ist man bereits im Hochzeitsfieber: Tassen, Besteck und Schlüsselanhänger mit dem Konterfei des Paares stapeln sich in den Läden. May ist die Abgeordnete im Parlament für den betroffenen Wahlkreis Windsor and Maidenhead. Immer wieder zieht sie vor ihr über Prinz Harrys Zukünftige her und macht kein Geheimnis daraus, dass sie nichts von ihr hält.

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