Airbus will A320-Produktion in China ausbauen

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Airbus verkauft viele Flugzeuge nach China. Airbus geht dabei von rund sieben Prozent mehr Passagieren pro Jahr aus und sieht in China einen Absatzmarkt für 6.500 neue Verkehrsflugzeuge bis 2036.

Airbus wird vorschlagen, die Produktionsmenge seines Flugzeuges A320 in seinem Endmontagewerk in Tianjin zu erhöhen.

Bis Anfang 2019 soll im Werk Tianjin die A320-Produktion auf fünf pro Monat hochgefahren werden, bis Anfang 2020 sollen dann die geplanten sechs Flugzeuge pro Monat erreicht werden.

Derzeit ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik. Zuvor waren in Medien Hoffnungen auf neue Flugzeugaufträge geschürt worden, die aber sich zunächst nicht erfüllten. Der Flugzeugbauer stellt die A320-Flieger in seinen Fabriken in Toulouse, Hamburg, Tianjin und in Mobile in den USA her. Die Chinesen sind in dieser Flugzeugklasse auch mit einem eigenen Jet am Start, dem Modell C919, das im Mai 2017 seinen Erstflug hatte.

Auf dem chinesischen Markt fliegt nur die Fluggesellschaft China Southern Airlines fünf Flugzeuge der A380.

Zuvor hatten Bloomberg und die "Financial Times" berichtet, dass Airbus China auch an der Produktion des weltgrößten Passagierjets A380 beteiligen wolle.

Potenzielle neue Aufträge für den A380 werden die trüben Aussichten des weltweit größten Passagierflugzeuges erhellen. Die Tageszeitung "Le Figaro" schrieb unter Berufung auf eine ungenannte Airbus-Quelle, dass es eine Bestellung für 50 bis 100 Flugzeuge geben könnte. Bloomberg zitierte am Dienstag einen französischen Politiker aus dem Umfeld des Präsidenten mit der Aussage, der A380-Deal mit China sei noch nicht unterschriftsreif.

Chinas Luftverkehr wächst rasant und wird nach Airbus-Prognosen 2024 an den Vereinigten Staaten vorbeiziehen. Im vergangenen Jahr belief sich der Wert der industriellen Kooperation zwischen Airbus und der chinesischen Luftfahrtbranche auf fast 600 Millionen US-Dollar.

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