Continental prüft neue Struktur und mögliche Aufspaltung - Agentur

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Eine Meldung über eine mögliche Konzernaufspaltung von Continental hat die Papiere des Hannoveraner Autozulieferers und Reifenherstellers am frühen Dienstagnachmittag auf ein weiteres Rekordhoch bei 252,60 Euro getrieben.

Von Banken seien dem Unternehmen dazu in den vergangenen Monaten zahlreiche Vorschläge unterbreitet worden, sagte eine mit den Vorgängen bei dem Dax-Konzern aus Hannover vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

Bei Continental war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht über die mögliche Aufspaltung zu erhalten.

Vor etwa einem Jahr hatte der Conti-Konzern beschlossen, das Geschäft mit den Antriebssträngen nicht - wie die Wettbewerber Delphi und Autoliv - abzuspalten, sondern im Konzern zu behalten. Schon damals war auch über eine Herauslösung der Sparte aus dem Konzern nachgedacht worden. Die Conti-Aktie legte nach den Nachrichten am frühen Nachmittag um mehr als 5 Prozent zu auf 250,50 Euro. "Wir haben damals unter vielen Möglichkeiten auch ein Herausschälen des Geschäfts nicht ausgeschlossen", sagte ein Insider. Offen sei jedoch, ob Conti davon etwas verfolgen werde. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor berichtet, Continental erwäge den umfassendsten Konzernumbau in der Firmengeschichte. Diskutiert werde auch eine Aufspaltung, hieß es unter Berufung auf Insidern. Ein Continental-Sprecher sprach gegenüber der Agentur von "Spekulationen" und wollte die Sache nicht kommentieren.

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