Eon verkauft Uniper-Anteile

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Der Energiekonzern aus Rüttenscheid bietet sie für 3,8 Milliarden Euro der finnischen Firma Fortum an. Eon werde sich jetzt ganz auf die Kunden "in der neuen Energiewelt" konzentrieren. Er bleibt drei weitere Jahre an der Spitze des Energiekonzerns. Eon konzentriert sich seitdem auf Erneuerbare Energien, Energienetze und Dienstleistungen. Deshalb gilt es als so gut wie sicher, dass der Aufsichtsrat den bereits vor Monaten vereinbarten Deal endgültig absegnet. Denn Eon hatte sich in einer Vorvereinbarung mit Fortum dazu verpflichtet, eine hohe Vertragsstrafe zu zahlen, sollte der Konzern seine Anteile nicht andienen.

Uniper beschäftigt rund 13 000 Mitarbeiter und ist einer der führenden Stromproduzenten in Europa. Als eigenständiges Unternehmen sei Uniper "bestens aufgestellt". Inzwischen gibt es Gespräche zwischen Fortum und Uniper. Damit werde Eon die Beteiligung von 46,65 % an Uniper zu einem Preis von 22 Euro pro Aktie an Fortum veräußern, teilte der ehemalige Uniper-Mutterkonzern mit. Für letztere läuft die Annahmefrist am 16. Januar ab. Der Kurs der Uniper-Aktie stand am Montag bei 25,88 Euro.

Uniper-Chef Klaus Schäfer hatte sich anfangs erbittert gegen die Übernahme gewehrt. Dann drohe der Verlust von Arbeitsplätzen. Fortum hatte mehrfach betont, das Angebot nicht erhöhen zu wollen, und zudem mitgeteilt, sich auch mit dem Eon-Anteil begnügen zu können. Fortum werde ein langfristiger Investor und zuverlässiger Partner sein.

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