Ribery: Ronaldo stahl Ballon d'Or

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Alles eitel Sonnenschein also? Mitnichten! Der heute 34-jährige Franzose hat noch heute an einer persönlichen Niederlage zu knabbern. Die Rede ist von der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013. Der Titel ging nämlich an Cristiano Ronaldo - Bayerns Superstar landete sogar hinter Lionel Messi nur auf Rang drei. "Es ist unbegreiflich. Ich habe jeden Pokal gewonnen, ich hätte nicht mehr machen können".

"Für mich ist es, als wäre es ein Raub gewesen, als wäre mir der Pokal gestohlen worden", sagte Ribery in der am Sonntag ausgestrahlten Dokumentation "Ma part d'ombre" des TV-Senders Canal + über den nicht gewonnen Ballon d'Or. Auch die Presse schrieb damals: "Diesmal gewann nicht der Beste."

Warum er den Titel verpasste und "nur" Dritter wurde, steht für den Flügelspieler mittlerweile fest: "Mein Land stand nicht hinter mir".

Er habe erleben müssen, dass französische Trainer sich auf die Seite von Ronaldo geschlagen hätten, erzählte Ribery. Wollten die Portugiesen Ribéry oder Messi gewinnen sehen?

Das Verhältnis zwischen Ribéry und seiner Heimat ist angespannt. Der Bayern-Star wurde in französischen Medien häufig kritisch gesehen.

Der Franzose meint: "Sie haben einen Schuldigen gebraucht. Das ist eine Narbe, die mir immer bleibt - das war zu viel des Guten".

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