Spectre & Meltdown - Bis zu 4% weniger Spiele-Leistung, Einbruch bei SSDs

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Updates gegen Meltdown & Spectre sorgen für weniger SSD-Leistung. In dieser gibt man AMD die Schuld daran, dass die Updates AMD-Systeme lahmlegen.

Die Aussage von Intel, dass die Auswirkungen der Patches und Updates gegen die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown praktisch keine Rolle spielen werden, dürfte sich wohl nicht aufrecht halten lassen, zumindest nach den ersten ausführlichen Benchmarks entsprechend aktualisierter Systeme. Demnach liefern einige AMD-Chips falsche oder unvollständige Informationen über ihre eigenen Spezifikationen. Einige Chipsätze von AMD würden von der Dokumentation abweichen, die Microsoft von AMD erhalten habe, als man an den entsprechenden Sicherheitsupdates arbeitete. Die Verteilung des potenziell schädlichen Updates wurde eingestellt. Microsoft nennt diese auf der Support-Seite zum AMD-Problem. Auch Virenprogramme konnten dem Update im Weg stehen, wenn sie einen bestimmten Schlüssel in der Windows-Registry bearbeitet hatten. Sie tauchen dann im Windows Update auf und werden automatisch installiert. Der Eintrag sei nötig, da Antivirenprogramme ansonsten nicht unterstützte Anfragen an den Speicher des Windows-Kernels stellen.

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