Beate Uhse ist dank Darlehen wieder flüssig

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Die insolvente Beate Uhse hat von der Prime Capital Debt SCS, SICAV-FIS Robus Recovery Sub-Fund ein Massedarlehen erhalten. Der vorläufige Sachwalter und der Gläubigerausschuss hätten der Aufnahme des Massedarlehens zugestimmt, teilte die Aktiengesellschaft mit. Massekredite werden in der Insolvenz bevorzugt zurückgezahlt. "Das Massedarlehen dient der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs der Beate Uhse AG im Rahmen der eigenverwalteten Insolvenz", so das Unternehmen, das mit dem Kredit unter anderem die Warenbestände wieder auffüllen will. Darüber hinaus verschaffe man sich wieder einen ersten Handlungsspielraum, um die Sanierung des Unternehmens weiter voran zu treiben.

Die Beate Uhse AG hatte am 15. Dezember 2017 vor dem Amtsgericht Flensburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen unter Anordnung der Eigenverwaltung gestellt. Der Vorstand arbeitet aktuell an einer sogenannten "Dual Track Lösung" und verfolgt zwei Optionen: Eine Fortführung des Unternehmens mit Komplettsanierung, welches mit Hilfe von zusätzlichen Darlehensmitteln bewerkstelligt werden kann.

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