Causa Assange: Ecuador will Ende des Botschaftsasyls

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Seit über fünf Jahren sitzt WikiLeaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Deren Gelände gilt als exterritoriales Gebiet des lateinamerikanischen Landes, das ihn damals dort aufgenommen hat. Nun will Ecuador eine Lösung der Situation.

Die Diplomaten sind mit ihrer Geduld am Ende: Seit bald acht Jahren blockiert Julian Assange einen Raum in der Londoner Botschaft Ecuadors. Man erwägt ein Mediatonsverfahren.

"Wir haben ein enormes Interesse, eine endgültige Lösung für den Fall Assange zu erreichen", sagte Espinosa. Die Vermittlung könne über eine Person oder ein Drittland geschehen.

Im Jänner hatte Assange noch erklärt, er wäre zu seiner Auslieferung bereit, wenn Chelsea Manning - die einst Dokumente und Videoaufzeichnungen des US-Militärs an Wikileaks weitergegeben hatte.

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