Facelift für die 2er Tourer — BMW

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Genau wie auch beim Coupé und Cabrio fallen die optischen Retuschen beim Active und Gran Tourer kaum auf. Ab März gibt es Active und Gran Tourer deshalb mit einem modernisierten Design, einem neu gestalteten Cockpit und einer neuen Generation von Motoren.

Die klassischen Verbrenner liegen je nach Aufbau, Leistungsstufe und Getriebevariante zwischen 4,3 Litern Diesel und 6,4 Litern Benzin (112 bis 143 g/km CO2). Nur der 225xe iPerformance nutzt noch das alte Sechsstufen-Automatikgetriebe. Der 2er Active und Gran Tourer ist weiterhin mit Dreizylinder- oder Vierzylindermotoren sowie in einer Hybridvariante (225xe) zu haben, die bis zu 45 Kilometer elektrisch schaffen soll. Derzeit kostet der Active Tourer ab 27 350 Euro, der Gran Tourer ab 28 600 Euro. Schon ab März 2018 sollen 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer bei den Händlern stehen. Innenraum: Auch mit Touchscreen Innen hat BMW 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer lediglich behutsam nachgeschärft. Wer sich für die Sieben- oder Achtgang-Automatik entscheidet, bekommt beim Facelift einen neuen elektronischen Gangwahlhebel.

BMW und Van, das passte jahrelang nicht zusammen. Dazu trägt sicher auch bei, dass beide Modelle optional das neueste iDrive-System mit Touchscreen und Sprachsteuerung an Bord haben. Das Programm soll dabei helfen, die Ladekosten zu optimieren. Ausstattung: Mehr Individualität Für den 2er Active Tourer und den 2er Gran Tourer bietet BMW mit dem Facelift neue Individualisierungsmöglichkeiten. Dazu zählen zwei neue Lackfarben, Sunset Orange und Jucaro Beige, sodass man nun aus 13 Lacken wählen kann. Außerdem gibt es ab August 2018 sechs neue Räder bis zu einer Größe von 19 Zoll. BMW verspricht 24 Kombinationsmöglichkeiten bei den Sitzbezügen, zur Wahl stehen Stoff, Alcantara und Leder. Neben dem Basismodell gibt es drei Ausstattungsvarianten: Luxury Line, Sport Line und das M-Sportpaket.

Die Palette an Fahrerassistenzsystemen beinhaltet unter anderem Active Cruise Control mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung zwischen 140 km/h und Stillstand oder Stauassistent, der bis 60 km/h das Fahrzeug selbstständig in der Spur hält. Ebenfalls verfügbar sind ein City-Notbrems- sowie ein Spurhalteassistent. Die Frontschürze zeigt außerdem einen dreiteilig angelegten schwarzen Lufteinlass. Ebenfalls nur für das M-Sportpaket gibt es den Lack in Estoril Blau. Als Einstieg fungiert ein 1,5-Liter-Benziner mit nun 80 kW/109 PS Leistung, alternativ ist eine Variante mit 103 kW/140 PS zu haben. Kurbelwelle, Wärmemanagement, Ventiltrieb und Turbo-Aufladung wurden verbessert.

BMW hat die Motorenpalette (vier Benziner, drei Diesel, ein Plug-in-Hybrid mit 109 bis 231 PS) überarbeitet, um einerseits die Leistung zu steigern und andererseits den Verbrauch und damit den Ausstoß von CO2 zu verringern. Das führt nicht nur zu besserer Effizienz, sondern auch zu einem Leistungsplus: Die Faceliftmotoren sind sieben PS und zehn Nm stärker.

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