IPhone-Drosselung - Französische Behörde ermittelt gegen Apple

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In Frankreich wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Apple wegen möglicher Verbrauchertäuschung eingeleitet.

Die bereits am vergangenen Freitag eingeleitete Untersuchung sei der Wettbewerbsbehörde DGCCRF übergeben worden, wie die Justizkreise weiter berichteten.

Die französische Verbraucherschutzbehörde mit dem extrem langen Namen "La Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes"(DGCCRF) hat nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vorläufige Ermittlungen gegen Apple gestartet, da dem Unternehmen geplante Obsoleszenz vorgeworfen wird. Sie warf Apple vor, die heimliche Drosselung von Geräten mit allmählich schwächeren Batterien absichtlich per Firmware-Update vorgenommen zu haben mit dem Ziel, mehr neue Geräte zu verkaufen.

HOP-Anwalt Emile Meunier zeigte sich überrascht über den schnellen Beginn von Ermittlungen. Das Unternehmen äußerte sich auf AFP-Anfrage zunächst nicht zu den Ermittlungen. Wer die Lebensdauer von Produkten absichtlich verkürzt, kann mit einer bis zu zweijährigen Haftstrafe und 300.000 Euro Geldstrafe rechnen. Der eingebaute Verschleiß ist in Frankreich strafbar. Dem Konzern könnte eine Strafe von bis zu fünf Prozent des Jahresumsatz drohen.

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