Modekette H&M handelte sich mit Werbung Rassismus-Vorwurf ein

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Wessen Idee bei H&M war es, diesen süßen schwarzen Jungen in einen Pulli zu stecken, auf dem geschrieben stand "coolster Affe im Dschungel"? "Ich bin zutiefst beleidigt und werde nicht mehr mit H&M zusammenarbeiten", schieb der Musiker. "Wann fangen wir an, Farben zu respektieren?"

Der 50-Jährige hatte zuletzt AfD-Politiker Jens Maier angegriffen, nachdem auf dessen Twitter-Account Beckers Sohn Noah als "Halbneger" beschimpft wurde. Rassismus dürfe einfach nicht länger hingenommen werden. Er veröffentlicht in den sozialen Netzwerken eine Fotomontage des Werbebildes. Man werde das entsprechende Kleidungsstück weltweit aus dem Handel nehmen. Es gab aber nicht nur Kritik an H&M: Einige Nutzer, auch Prominente, sehen das Problem darin, dass Menschen überhaupt eine Verbindung zwischen der Aufschrift auf dem Pullover und der Hautfarbe des Models ziehen. Man verstehe, dass das Foto von dem dunkelhäutigen Jungen im Pullover mit dem Affen-Spruch viele Menschen verärgert habe.

In seinem britischen Internetshop hatte das Unternehmen einen Kapuzenpullover mit Affenspruch angeboten, der von einem schwarzen Kind präsentiert worden war.

Für H&M hat der Vorfall zudem weitreichendere Konsequenzen: Die Aktien des schwedischen Unternehmens fielen auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren.

Becker kommentiert das Bild mit den Worten: "Es hört nie auf!" Auch in diesen Fällen folgte eine Entschuldigung und die Anzeigen wurden zurückgezogen.

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