Rassismus-Vorwürfe: The Weeknd beendet Zusammenarbeit mit H&M

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Der Modekonzern H&M zieht ein auf Social Media Kanälen kritisiertes Werbebild zurück und entschuldigt sich. Das Unternehmen sah sich genötigt zu reagieren. "Es ist offensichtlich, dass unsere Vorgaben nicht richtig befolgt wurden". Auf dem Werbefoto trug ein dunkelhäutiger Junge einen Kapuzenpulli mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" - übersetzt: "Coolster Affe im Dschungel". Der Pulli war Teil einer Safari-Kollektion und wurde im britischen Onlineshop angeboten. "Ihr wisst das Rassisten in der Geschichte den Begriff "Affe" nutzten, um Menschen mit afrikanischer Abstammung zu erniedrigen".

Mit dem Löschen des Produkts aus dem Online-Shop ist der Skandal aber keineswegs beendet.

Sänger The Weeknd (27, "Starboy" ), der als einer der ersten darauf aufmerksam wurde, kündigte sofort seine bisherige Zusammenarbeit mit H&M via Twitter auf: "Ich bin diesen Morgen geschockt und beschämt zu diesem Foto aufgewacht". Einige Musiker, die bisher für H&M Werbung gemacht haben, haben ihre Zusammenarbeit aufgekündigt. Hintergrund dürfte die aktuelle Rassismus-Debatte sein. "Wann fangen wir an, Farben zu respektieren!".

Für H&M hat der Vorfall zudem weitreichendere Konsequenzen: Die Aktien des schwedischen Unternehmens fielen auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren.

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