Tote bei Schlammlawinen in Kalifornien

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Das gaben die Behörden am Dienstag (Ortszeit) bekannt. Das sagte der Sheriff im Bezirk Santa Barbara, Bill Brown, in der Nacht zu Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Die meisten Toten wurden in Montecito in der Nähe von Santa Barbara in den Überresten ihrer Häuser gefunden. Rettungskräfte seien dabei, das Geröll und Dutzende von beschädigten und zerstörten Häusern nach Überlebenden zu durchkämmen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Häuser von ihren Fundamenten heruntergespült und zerstört. Teilweise stand der Schlamm hüfthoch in den Strassen. Bezirkssprecherin Amber Anderson hatte zuvor von Verletzten berichtet. Einsatzkräfte retteten eine 14-Jährige nach Stunden im Schlamm aus einem eingestürzten Haus.

Tausende Anwohner waren aufgefordert worden, gefährdete Bezirke zu verlassen. Der Highway war zwischen Santa Barbara und Ventura gesperrt worden. "Dies ist kein Fluss". Die Behörden ordneten eine Evakuierung des betroffenen Gebietes an. Meteorologen sagten weitere Regenfälle und Gewitterstürme in der Region voraus.

Auslöser der Schlammlawinen und Sturzflut war selten heftiger Regen.

Am Dienstag hatte ein schwerer Sturm die Region getroffen - dieselbe, in der erst vor wenigen Wochen verheerende Waldbrände gewütet hatte. In Los Angeles fiel den Angaben zufolge so viel Regen wie seit vielen Monaten nicht mehr.

Die Bilanz der Toten ist damit schon grösser als beim grossen kalifornischen Erdrutsch vom 10. Januar 2005, bei dem zehn Personen starben. La Conchita ist vom Ort des derzeitigen Schlammlawinen-Unglücks nur rund 32 Kilometer entfernt.

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