US-Regierung will Ölförderung vor Küste Floridas doch nicht erlauben

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Vor der Küste des US-Bundesstaates Florida soll nach dem Willen der US-Regierung doch kein Öl und Gas gefördert werden.

Damit berücksichtige er, dass Florida "einzigartig" sei und seine Küstengebiete wirtschaftlich stark vom Tourismus abhingen, führte Zinke aus.

Florida wird davon nun ausgenommen, das erklärte Trumps Innenminister.

Die Entscheidung könnte andere Bundesstaaten ermutigen, ihren Widerstand zu intensivieren.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wollte ursprünglich fast die gesamte Küste der USA für die Energieförderung freigeben. Pläne zur Förderung in den Gewässern des östlichen Golfs von Mexiko und im Atlantik seien "vom Tisch", sagte US-Innenminister Ryan Zinke. Der Republikaner hatte das Vorhaben abgelehnt. "Jetzt können wir uns darum kümmern, wie wir unsere Umwelt noch weiter schützen können", sagte er im Anschluss.

In der vergangenen Woche hatte Zinke noch angekündigt, Ölbohrungen vom Atlantik bis zum Arktischen Ozean und im Pazifik auszubauen. Scott, der sich bereits bei der Ankündigung der Förderungspläne dagegen ausgesprochen hatte, wird vermutlich in diesem Jahr bei den Zwischenwahlen für den US-Senat kandidieren.

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