Bestechungs-Ermittlungen gegen Ex-BMW-Manager

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Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittle gegen den Mann und acht Beschuldigte von Ingenieurdienstleistern des Autobauers, berichtete die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag vorab.

Ein früherer BMW-Manager ist wegen Korruptionsverdacht ins Visier der Justiz geraten.

Bei dem Beschuldigten soll es sich um eine ehemalige Führungskraft aus der Entwicklungsabteilung handeln, der binnen acht Jahren mindestens 4,2 Millionen Euro Bestechungsgelder erhalten haben soll, schreibt die WirtschaftsWoche unter Berufung auf einen Insider. Es bestehe der Anfangsverdacht auf Bestechung, Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr der Untreue sowie der Steuerhinterziehung. Dafür bekamen sie Aufträge des Autokonzerns. Die Steuerfahndung überprüfte damals eine Firma und entdeckte die Mauschelei.

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte den Arbeitsplatz des BMW-Managers. Der Autokonzern kündigte ihm darauf bereits im Frühjahr 2017.

Wie viel Schadenersatz BMW von dem ehemaligen Mitarbeiter fordern könnte, wird nach Abschluss des Strafverfahrens geprüft.

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