Favorit Loeb raus: Prominente Ausfälle bei Rallye Dakar

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Der Coach erfüllte sich einen Traum: Die Teilnahme an der Rallye Dakar! Selbst für Profis wie Sebastian Loeb, einer der großen Favoriten. Zur Verletzung Elenas, die der Beifahrer bei einer Dünenabfahrt erlitt, lagen am frühen Mittwochabend noch keine genaueren Angaben vor. Es ist nicht der einzige prominente Ausfall in diesem Jahr. Sein Beifahrer habe danach beim Fahren solche Schmerzen gehabt, dass er geschrien habe. In Führung bei den Autos liegt Loebs Landsmann Stéphane Peterhansel, der bereits die letzten beiden Austragungen für sich entschieden hatte. Am 20. Januar werden in Córdoba die Sieger gekürt.

Ende November schmiss André Villas Boas (40) seinen Job als Fußball-Trainer bei China-Klub Schanghai IGP hin. "Die Dünen auf der ersten, 53 Kilometer langen Schleife, waren die heftigsten, die wir seit langem gefahren sind", sagte von Zitzewitz nach der Zielankunft. Doch nach einem Unfall in seinem Toyota konnte er das Rennen nicht fortsetzen. Insgesamt waren zum Beginn 337 Fahrzeuge gemeldet worden (190 Motorräder/Quads, 105 Autos, 42 Trucks).

Während der Brite Sam Sunderland, Führender und Titelverteidiger in der Motorradwertung, mit Rückenproblemen aufgeben musste, ging es für den Spanier Nani Roma ebenfalls nicht weiter.

Das Malheur zwischen den peruanischen Etappenorten San Juan de Marcona und Arequipa war für Loeb der Tiefpunkt eines verkorksten Tages. Der Franzose Cyril Despres, fünfmaliger Gesamtsieger auf dem Motorrad, musste nach einem Unfall mit seinem Peugeot aufgeben und schied aus.

Überdies hatte Nasser Al-Attiyah aus Katar Pech.

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