Biathlon: Laura Dahlmeier enttäuscht in Ruhpolding auf Platz 48

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"Aber das wollten wir auch in Oberhof schon".

Ist rechtzeitig zum Weltcup in Ruhpolding wieder fit: Biathlet Simon Schempp.

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Wegen hartnäckigen Rückenproblemen war Schempp in der vergangenen Woche nach dem Sprint beim Weltcup in Oberhof ausgestiegen, der ehemalige Verfolgungsweltmeister Lesser musste wegen einer Erkältung sogar komplett auf die Heimrennen in Thüringen verzichten. "Der Erik hat ein gutes Training gemacht". "Beim Simon hat es auch keine negativen Rückmeldungen gegeben. Wir wünschen und hoffen, dass alles nach Plan läuft und beide wieder voll dabei sind".

Im Einzel-Wettbewerb über die 15 Kilometer wollen es die deutschen Skijägerinnen mit der siebenmaligen Weltmeisterin Laura Dahlmeier an der Spitze auf das Podium schaffen.

Die Frauen haben nun einen Tag Ruhe, am Freitag steht zunächst die Staffel der Männer an. "Die Freude ist groß, dürfen wir doch im Jahr 2018 auf 40 Jahre Biathlon-Weltcup in unserer ChiemgauArena zurückblicken", sagte Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler.

Beim zweiten Heim-Weltcup will auch Laura Dahlmeier auf der Suche nach der verlorenen Form vorankommen.

Dahlmeier war in dieser Saison bereits zweimal mit Infekten ausgefallen und hatte sich beim Weltcup in Oberhof mit den Plätzen sieben und 13 in Sprint und Verfolgung zurückgemeldet. Die Trainer hatten deswegen bereits angekündigt, dass sie noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ist. Über Weihnachten war sie erneut von einer Erkältung geplagt worden. "Das macht es uns nicht unbedingt einfacher", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig dem "Münchner Merkur" (Mittwoch-Ausgabe).

"Was mir momentan auf der Seele brennt, ist, dass bei eigentlich nicht so schlechten Ergebnissen und guten Teilleistungen eine sehr kritische Berichterstattung einsetzt". "Diese überzogene Kritik tut auch Laura nicht gut", meinte der Bundestrainer. Im Männer-Einzel über 20 Kilometer hatte Roman Rees am Mittwoch als bester Deutscher überraschend den vierten Platz belegt und damit die Olympia-Norm für die Winterspiele im Februar in Pyeongchang erfüllt.

Die kommenden Rennen in Ruhpolding (11. bis 14. Januar) und Antholz/Italien (18. bis 21. Januar) möchte Hönig dazu nutzen, um bei der Sportlerin des Jahres "den Formaufbau zu forcieren".

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