Ski alpin LIVE: Kombination der Herren in Wengen

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Man muss in der Abfahrt sicher eine gute Leistung bringen, aber wir haben eine verkürzte Abfahrt und einen extrem schwierigen Slalom.

Ski-Rennläufer Thomas Dreßen hat bei der alpinen Weltcup-Kombination in Wengen/Schweiz bereits in der Abfahrt alle Chancen auf eine weitere Spitzenplatzierung eingebüßt. Dieser startete jedoch erwartungsgemäss nicht zum Slalom. Die Konkurrez war gefordert.

Auch Paris und Fill zeigten für ihre Verhältnisse solide Slalomläufe. Im Slalom war für ihn schon nach wenigen Toren Endstation.

Fill gewann die aus nur zwei Rennen bestehende Disziplinenwertung in der Kombination mit 140 Punkten vor Kjetil Jansrud (110).

In Wengen wird sie 2019 zum letzten Mal ausgetragen, danach kann sich FIS-Chef-Renndirektor Markus Waldner vorstellen, dass man stattdessen etwa eine Sprintabfahrt in zwei Durchgängen mit ins Programm nimmt. Wie schon in Bormio schied der junge Österreicher aus - Muffat-Jeandet feierte den ersten Weltcupsieg seiner Karriere.

Wie vor zwei Wochen in Bormio war Mauro Caviezel der beste Schweizer Kombinierer. Fill ist der vorletzte Läufer, der überhaupt eine kleine Kristallkugel in dieser Disziplin gewinnt. Auch Kombi-Vize-Weltmeister Marcel Hirscher hat die Wengen-Kombination aus gelassen. Offenbar haben die Schweizer doch einige heikle Stellen der Slalomstrecke übersehen.

Marc Gisin, als 9. der beste Schweizer nach der Abfahrt, musste seine Hoffnungen auf einen Podestplatz ebenfalls nach einem Einfädler begraben. Zu viel in der Abfahrt verlor Marco Schwarz, obwohl sich auch sein Rückstand mit 2,97 Sekunden in Grenzen hielt. Im Slalom präsentierte er sich solide wurde am Ende 14.

Schade nur, dass Kriechmayr bei der ersten Kombi des Jahres auf Podestkurs ausfiel - denn sonst hätte er wohl auch noch um die Weltcupkugel mitfahren können, die heute vergeben wird.

"Das war mit Sicherheit nicht gut", sagte Dreßen im ZDF. Das sei "das Blödeste, was du machen kannst. Da wird mir der Mathias (Cheftrainer Berthold, Anm.d.Red.) was erzählen". Für die Spezialabfahrt am Samstag (12.30 Uhr im Live-Ticker von Sportschau.de) wolle er den Fokus auf die Schlüsselstelle Kernen-S legen, "und ich hoffe, dass ich morgen keinen Stein erwische".

Speedspezialist Ferstl erwischte wie Dreßen nur selten die ideale Linie in der Abfahrt und kam als 33. ins Ziel. Allerdings nutzt Ferstl die Kombination vor allem als zusätzlichen Abfahrts-Trainingslauf. Reichelt fuhr die Abfahrt nur zu Trainingszwecken und wird am Slalom nicht mehr teilnehmen.

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