Trump: "Ich habe wahrscheinlich eine sehr gute Beziehung zu Kim Jong-un"

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Russlands Präsident Wladimir Putin hat den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un als 'kompetenten und reifen Politiker' bezeichnet.

A combination photo shows U.S. President Donald Trump in New York, U.S. September 21, 2017 and North Korean leader Kim Jong Un in this undated photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) in Pyongyang, September 4, 2017. "Ich habe wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zu Kim Jong Un", sagte Trump am Donnerstag in einem Interview mit dem "Wall Street Journal". "Ich baue generell Beziehungen zu Leuten auf. (.) Ich denke, ihr seid da überrascht".

Der Frage, ob er mit Kim gesprochen habe, wich Trump aus. "Ich will das nicht kommentieren. Ich sage nicht, ich habe oder ich habe nicht". Auf dem Höhepunkt des Streits über Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramm überzogen sich die USA und Nordkorea gegenseitig immer wieder mit Drohungen.

Trumps Äußerungen kamen nach Monaten eines scharfen Kriegs der Worte zwischen Washington und Nordkorea sehr unerwartet. Zudem lieferte sich Kim einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump, der wiederum Nordkorea mit der völligen Zerstörung drohte. "Ich will das einfach nicht kommentieren". Zuletzt hatten sich Trump und Kim indirekt Wortgefechte über ihre Fähigkeit zur Aktivierung des jeweiligen Nukleararsenals geliefert.

Harsche und persönliche Kommentare auf Twitter bezeichnete Trump als Teil einer breiteren Strategie. "Und dann, auf einmal, ist jemand mein bester Freund. Sie mir 30. Ich bin ein sehr flexibler Mensch". "(Staatschef) Kim Jong-un hat seine strategische Aufgabe gelöst: "Er hat einen Atomsprengkopf, jetzt hat er auch eine Rakete mit 13.000 Kilometern Reichweite, die an jedem Ort einen möglichen Gegner ausschalten kann", sagte Putin in Moskau. Am Dienstag trafen sich dann erstmals seit mehr als zwei Jahren Regierungsvertreter aus Nord- und Südkorea zu direkten Gesprächen in Panmunjom in der entmilitarisierten Zone an der gemeinsamen Grenze. Dabei erklärte Pjöngjang, an den Olympischen Winterspielen in Südkorea im kommenden Monat teilzunehmen. Kim warf dem US-Präsidenten vor, geistesgestört zu sein. Trump sagte nach Angaben Südkoreas daraufhin zu, auf Militäraktionen zu verzichten, solange der Dialog zwischen dem Norden und dem Süden anhalte.

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