Überhitzter Akku in Apple-Store löst Polizei- und Feuerwehreinsatz aus

Einstellen Kommentar Drucken

Im spanischen Valencia musste am Mittwoch ein Apple Store evakuiert werden, nachdem ein iPhone-Akku bei einer Reparatur explodierte und eine ganze Etage mit Rauch füllte. Der schnelle Griff zum geeigneten Löschmittel verhindert Schlimmeres.

Nur einen Tag nachdem ein iPhone-Akku im Zürcher Apple Store Feuer gefangen hatte, ist etwas ähnliches im Apple Store im spanischen Valencia passiert. Wie die Schweizer Behörden mitteilten, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei am Vormittag die Meldung ein, dass es im Apple Store in der Bahnhofstraße eine Rauchentwicklung gebe.

Aufgrund der Rauchentwicklung mussten 50 Kunden und Mitarbeitende das Geschäft vorübergehend verlassen. Schutz & Rettung war mit einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr sowie mit mehreren Rettungswagen und einem Noteinsatzfahrzeug vor Ort. Daraufhin wurden Werkstatt und Verkaufsbereich geräumt und sicherheitshalber auch die Feuerwehr informiert.

In Zürich war es am Dienstagmorgen noch zu leichten Verbrennungen an der Hand eines Mitarbeiters gekommen, der für den Akkuaustausch verantwortlich war. "Es streute Quarzsand über den überhitzten Akku, so dass der Rauch eingedämmt und nach dem Einschalten der Lüftung abgesogen werden konnte". Auf diese Weise konnte der drohende Schwelbrand im Keim erstickt werden. Sieben Personen wurden medizinisch betreut, mussten aber nicht hospitalisiert werden.

Für Apple könnte der Vorfall womöglich ein Nachspiel haben. Das Forensische Institut Zürich untersuche zurzeit den Akku und das entsprechende Gerät. Apple selbst wollte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall äußern.

Comments