Wieder eine Niederlage für Siemens im Streit um Turbinen für die Krim

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Der Münchener Konzern streitet mit einem anderen Rostec-Tochterunternehmen, Technopromexport, vor dem Moskauer Schiedsgericht über eine Lieferung von Gasturbinen, die im Juli 2017 auf der Krim aufgetaucht waren.

Der Elektrokonzern behält sich nach der neuerlichen Niederlage vor Gericht weitere rechtliche Schritte vor. Der Konzern sei aber weiter fest entschlossen, seine Interessen zu verteidigen. Sie hatten auf Rückgabe von vier Turbinen und Rückabwicklung des Geschäfts gepocht. Wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 hatten die EU und die USA Geschäfte mit der Krim verboten.

Die russische Staatsgesellschaft Rostec und der Technologiekonzern Siemens schließen trotz des Streits um die Gasturbinen eine neue Partnerschaft - im Bereich Medizintechnik. Petersburg und Power Machines (Silowyje Maschiny). Eigentlich seien sie aber für ein Kraftwerk in Taman in Südrussland bestimmt gewesen.

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