Wilkinson verliert auch vor dem Oberlandesgericht

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Düsseldorf/Schwalbach im Taunus - Die Nachahmerklingen des Rasiererherstellers Wilkinson sind vorerst Geschichte.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat dem Rasiererhersteller Wilkinson vorläufig untersagt, in Deutschland preisgünstige Ersatzklingen für den Nassrasierer "Mach3" des Konkurrenten Gillette zu verkaufen.

Wer sich gern nass rasiert, kennt das Problem: Der Rasierer ist günstig, doch die Ersatzklingen sind teuer. Mehrere Drogerieketten verkauften das um 30 Prozent günstigere Produkt als Eigenmarken.

Gillette hat den Rasierklingenstreit mit Wilkinson auch in der nächsten Runde gewonnen.

Gillette sah dadurch seine Patente verletzt und zog vor Gericht.

Das Patent läuft laut Wilkinson allerdings bereits in gut einem Monat am 18. Februar aus.

Allein für den "Mach3 Turbo" habe Gillette 35 Patente angemeldet.

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