Dino Kodak will eigene Kryptowährung starten

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Jetzt reicht es, dass Kodak einen eigenen "Coin" erfindet. Mit "Coin" will Kodak nun den Hype um die Kryptowährungen nutzen und selbst eine Währung etablieren.

Alles, was mit Digitalgeld zu tun hat, löst bei Anlegern derzeit einen Kaufreflex aus: Kaum hatte das amerikanische Unternehmen Kodak am Dienstag eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, explodierte der Aktienkurs an der New Yorker Börse. Der Aktienkurs des Unternehmens explodierte - und das nur wegen einer Ankündigung.

Die Aktie von Kodak schloss im US-Handel gestern mit einem Plus von 120 Prozent bei knapp sieben Dollar. Dagegen dümpelte die Aktie im Dezember noch bei etwa 3,00 bis 3,50 Dollar. Mit dem Kodakcoin sollen Fotografen ihre Urheberrechte besser absichern können. Was war passiert. Ähnliches wie vor Weihnachten, als eine Tee-Firma das Wörtchen Blockchain in den Firmennamen aufnahm und so den Kurs durch die Decke gehen ließ.

Auch beobachtet die Plattform das Netz und soll die unerlaubte Nutzung geschützter Bilder stoppen, beziehungsweise falls solche Bilder entdeckt werden, eine nachträgliche Lizenzvergabe koordinieren. Kodak habe schon immer versucht, die Fotografie zu demokratisieren und für eine faire Vergütung der Autoren zu sorgen, erklärte Firmenchef Jeff Clarcke. Das Angebot basiert auf der Blockchain-Technologie, mit der auch das Digitalgeld Bitcoin abgesichert wird. Die irren Auswüchse der Bitcoin-KursrallyeDer Kurssprung bestätigt, dass Kryptowährungen und damit verbundene Begriffe eine gewaltige Anziehungskraft für Investoren haben - mithin mit kuriosen Ergebnissen. In der Bitcoin-Kursrally gaben sich auch mehrere andere Firmen Namen wie Crypto Company, Nodechain oder Blockchain Group.

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