H&M-Läden in Südafrika vorübergehend geschlossen

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Demonstranten haben in Südafrika mehrere Geschäfte der schwedischen Modekette H&M geplündert, die wegen des Vorwurfs rassistischer Werbung in der Kritik steht. In Johannesburg und Kapstadt verwüsteteten Randalierer mehrere Filialen. Sie haben Schaufensterpuppen umgekippt, Kleidung aus den Regalen gerissen und auf dem Boden verteilt, Kleiderständer umgeworfen und die Diebstahlschutzanlagen an den Eingängen aus ihren Verankerungen gerissen. Die Polizei feuerte mit Gummigeschossen. Insgesamt wurden am Samstag bei den Protesten der linken Gruppierung Economic Freedom Fighters (EFF) in der Provinz Gauteng, zu der das Wirtschaftszentrum Johannesburg zählt, sechs Läden attackiert.

"Die Zeit der Entschuldigung für Rassismus ist vorbei", sagte EFF-Sprecher Mbuyiseni Ndlozi. Sie warfen H&M Rassismus vor und forderten, dass der Modekonzern sich aus Südafrika zurückzieht. "Wenn Sie die Schwarzen in diesem Land untergraben wollen, dann sind das die Ergebnisse".

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