Lenovo Daydream Mirage Solo braucht kein Smartphone

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Google möchte, dass seine VR-Plattform Daydream Fahrt aufnimmt und ordentlich durchstartet.

Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (kurz: CES) vom 9. bis 12. Januar bekommt der Wettbewerb rund um Virtual Reality (kurz: VR) einen neuen Mitspieler: Im Zuge der weltweit größten Technikmesse in Las Vegas zeigt Lenovo die VR-Brille "Mirage Solo".

Clay Bavor, Chef von Googles VR-Abteilung, erklärte auf der CES 2018, dass die Mirage Solo alle positiven Eigenschaften Smartphone-basierter Virtual Reality wie eine einfache Bedienung und Portabilität besitze, dabei aber eine bessere oder "immersivere" VR-Erfahrung liefere. Im Standalone-Headset ist die nötige Technik, die es zum Laufen braucht, schon integriert, und es funktioniert daher ohne Smartphone. Zudem reagiert die Technologie sofort, wenn ihr euch duckt, ausweicht, euch nach vorn, rückwärts oder zur Seite beugt und bildet dies in der virtuellen Realität ab. Damit eigne sich das Headset unter anderem ideal fürs VR-Gaming. Auf der Rückseite befindet sich ein 2,2 Zoll großes Touch-Display mit einer Auflösung von 640 x 320 Pixeln. Dem Hersteller zufolge hält der 4.000-Milliamperestunden-Akku bis zu zweieinhalb Stunden durch.

Um auch genügend Inhalte anbieten zu können, arbeite Google eng mit Entwicklern zusammen.

Auf der Mirage Solo sollen Nutzer den kompletten Katalog an Daydream-kompatiblen Apps nutzen können, welcher derzeit aus über 250 Anwendungen besteht und weiter wachsen soll.

In den Handel kommen soll die Mirage Solo voraussichtlich im zweiten Quartal 2018. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

Und damit in Zukunft auch genügend VR-Inhalte zur Verfügung stehen, insbesondere bei YouTube, hat man auch gleichzeitig noch eine neue Kamera-Serie angekündigt.

Zusätzlich soll für unter 300 Dollar mit der Mirage Camera with Daydream eine Kamera für die Aufnahme von 3D-VR-Content erscheinen. Am Kabel liegt es, wie das Video von Lenovo verdeutlichen soll, nicht. Zum Teilen und Livestreamen können WLAN nach ac-Standard oder LTE genutzt werden. Angetrieben wird die VR-Kamera von einem Qualcomm Snapdragon 626. Yi setzt auf ein Ambarella H2V95 Chipset für die Berechnungen und spricht von einem Echtzeit-Stitching in der Kamera, verrät jedoch keine Details zu den verbauten Kameramodulen. Die Fotos, die das Gerät aufnimmt, lösen mit 5.7k auf und Videos werden mit 30fps aufgenommen.

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