Lösegeld-Erpessung gescheitert - Nolde-Gemälde ist zurück

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Bereits im März 2014 war das Gemälde gestohlen worden - die Täter wollten damit ein hohes Lösegeld erpressen.

Dieses Bild wurde 2014 geklaut: "Christus zu Emmaus" aus der Kirche von Ølstrup.

Das auf einen Wert von 1,3 Mio. Zunächst gab es keine heiße Spur.

Ein Erpresser mit dem Pseudonym "Kulturfreund" hatte sich vor zwei Jahren an die Nolde Stiftung: Für eine "Aufwandsentschädigung" von 130 000 Euro würde er das Bild zurückgeben. Die Nolde-Stiftung Seebüll schaltete die Polizei ein.

Der Aquarellmaler Emil Nolde (1867-1956) war einer der führenden Vertreter des Expressionismus.

Die Fahnder bekamen schließlich bei ihren Ermittlungen einen Hinweis auf eine Anwaltskanzlei in Schleswig-Holstein. Er soll aus einem Gefängnis die weiterhin unbekannten Gemäldediebe unterstützt haben.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg verhandelte nach eigenen Angaben mit dem Häftling und hatte Erfolg: Sie konnte ihn dazu bewegen, die Rückgabe des Gemäldes an die Ermittlungsbehörden zu vermitteln. Euro geschätzte Bild "Christus zu Emmaus" sei am 22. Dezember in Gegenwart einer Mitarbeiterin der Nolde Stiftung Seebüll an die Staatsanwaltschaft übergeben worden, wie die Flensburger Polizei mitteilte.

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