Messis 100-Millionen-Euro-Vertrag

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Fußball-Millionär Lionel Messi hatte vor knapp zwei Jahren mehr Ärger mit der Steuer als bislang bekannt. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" von der Enthüllungsplattform Football Leaks zugespielt wurden. Außerdem kassiert er einmalig einen Bonus von 63,5 Millionen sowie eine "Treueprämie" von 70 Millionen Euro. Zusätzlich soll dem Argentinier ein Jahresgehalt von 23 Millionen Euro angeboten worden sein. Würde der FC Barcelona in einer Saison spanischer Meister, Pokalsieger und Champions-League-Gewinner und würde Messi zum Weltfußballer gekürt, käme er in dieser Spielzeit auf 122.515.205 Euro. Der FC Barcelona reagierte besorgt auf die neuerlichen Vorwürfe, Messi zahlte nach und der Verein übernahm laut ‚Football Leaks' schließlich die Steuerschuld des Ausnahmekönners. Im Sommer 2016 wurde er in diesem Verfahren zu 21 Monaten Freiheitsstrafe und einer hohen Geldstrafe verurteilt.

In dem Arbeitsvertrag vom 30. Juni 2017 liegt die Ablösesumme für Lionel Messi noch bei 300 Millionen Euro.

Die Nachzahlung im Winter betraf laut des Berichts millionenschwere Beraterhonorare, die der Verein an Messis Vater gezahlt hatte, sowie Überweisungen an Messis gemeinnützige Stiftung. Die Behörden vertraten demnach die Ansicht, dass dies als Teil des Gehalts anzusehen ist und daher auch versteuert werden müsste. Weil er Ersttäter war, blieb ihm der Gang ins Gefängnis erspart.

Zum Zeitpunkt der Betriebsprüfung wartete Messi gerade auf seinen Prozess wegen Steuerhinterziehung in den Jahren 2007 bis 2009.

Die Klubführung beauftragte deswegen einen externen Anwalt, die Situation zu analysieren.

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