Netto: Selbstbedienungs-Kassen beim Discounter

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Zum Einsatz kamen die Kassen zur Selbstbedienung bisher bei Supermärkten wie Kaufland oder Rewe. Die Neuerung soll für kürzere Schlangen sorgen und Kunden Zeit einsparen.

Netto - ein Tochterunternehmen der Edeka Zentrale - ist nach Aldi und Lidl der drittgrößte Discounter Deutschlands. Aber kaum hat man den Supermarkt betreten, möchte man ihn am liebsten schon wieder verlassen - denn die Schlange an den Kassen zieht sich durch den halben Laden.

Unterschiedliche Studien des Einzelhandels zeigen ganz klar: Am meisten stört den Kunden das lange Warten an der Kasse. Sollte sich der Test als erfolgreich herausstellen, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Netto die SB-Kassen flächendeckend einführt. Um seinen Kunden lange Wartezeiten an der Kasse zu ersparen, startet Netto nun ein Pilotprojekt: An einigen Standorten in größeren Städten testet der Discounter nun Selbstbedienungs-Kassen, kurz SB-Kassen. "Keine Lust auf Warteschlage? Nutzen Sie unsere Express-Kassen", heißt es dort. Für viele Kunden wirken SB-Kassen wohl immer noch etwas abschreckend. Nur Kartenzahlungen (Kreditkarte oder EC-Karte), VPay, Netto-Geschenkgutscheine und Zahlungen über die Netto-App sind an den SB-Kassen möglich.

Netto ist der erste Discounter in Deutschland, der dieses Express-Kassen-Konzept anbietet.

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