Polizei untersucht verdächtigen Briefumschlag in Bank

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Nach dem Fund eines verdächtigen Päckchens in Berlin gehen die Behörden von einem möglichen Zusammenhang mit der Erpressung des Logistikunternehmens DHL aus. Als ein Bankangestellter ihn öffnete, sah er Drähte und alarmierte die Polizei. Techniker der Kriminalpolizei entfernten am Nachmittag die Zündvorrichtung, wie ein Polizeisprecher sagte. Er betonte aber auch: "Dieser Brief und der Inhalt hätte Menschen verletzen können".

Einzelheiten wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt. Die Brandenburger Polizei ist federführend bei den Ermittlungen.

Der jetzt gefundene Umschlag im DIN-A4-Format habe "pyrotechnisches Material" enthalten. Das komplette Bank- und Wohngebäude sowie die direkte Umgebung wurden geräumt und abgesperrt. Das sei zwar nicht so gefährlich wie Plastiksprengstoff oder Dynamit, aber dennoch explosionsfähig. Mehrere Buslinien wurden umgeleitet. Das Pulver müsse noch genauer untersucht werden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Kripo untersucht nun, ob sich Fingerabdrücke oder DNA-Spuren an dem Umschlag finden lassen, um einen Absender zu identifizieren.

Vor sechs Wochen war in Potsdam in der Nähe des Weihnachtsmarktes eine Paketbombe in einer Apotheke abgegeben worden. Damit sollten von DHL mehrere Millionen Euro erpresst werden.

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