Tausende bei Demo gegen Regierung in Wien

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Bunte Teilnehmerschaft gegen Türkis-Blau. Mehrere Tausend Teilnehmer zogen vom Christian-Broda-Platz Richtung Heldenplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Kurz nach 15.00 Uhr ist am Samstag in Wien eine Demonstration gegen die schwarz-blaue Regierung gestartet.

Laut den Veranstaltern waren mehr als 20.000 Menschen unterwegs. Dort begann gegen 16.30 Uhr die Schlusskundgebung. Lediglich im Schwarzen Block, ungefähr 200 Personen stark, wurden vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet und Eier geworfen. Unmittelbar vor dem schwarzen Block marschierte übrigens eine Gruppe "Omas gegen Rechts".

Wien - Die Organisatoren werfen der Regierung aus der konservativen ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz und der rechten FPÖ rassistische, rechtsextreme und neofaschistische Tendenzen vor. Zur Demonstration aufgerufen hatten auch die "Offensive gegen Rechts" und der "Plattform Radikale Linke".

Michael Genner von der "Plattform für eine menschliche Asylpolitik" erinnerte daran, dass Christian Broda, Namensgeber des Versammlungsortes, nicht nur Justizminister, sondern auch Widerstandskämpfer war. Genner gab sich kämpferisch: "Dieses unser Land wird nicht von den neuen Faschisten erobert werden".

Brigitte Hornyik von der Initiative "20.000 Frauen" kritisierte: "Sozialabbau trifft Frauen besonders schmerzlich".

Auch Flüchtlingsinitiativen sowie zahlreiche Schüler und Studenten waren vertreten. Nach ersten Angaben der Polizei verlief der Protest friedlich.

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