Ku-Klux-Klan-Anführer stirbt im amerikanischen Gefängnis

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Edgar Ray Killen, einer der gefährlichsten Anführer des rassistischen Ku-Klux-Klans, ist im Alter von 92 Jahren in einem Gefängnis in den USA gestorben.

Das teilte die Strafverfolgungsbehörde des Bundesstaats Mississippi mit. Er war im Jahr 2005 für drei Morde zu 60 Jahren Haft verurteilt worden. Die Tat wurde durch den Spielfilm "Mississippi Burning" von 1988 weltweit bekannt.

Diese Nachricht wurde am 13.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Der Fall um die drei Bürgerrechtler, die 1964 in Mississippi schwarzen Wählern bei der Registrierung für die Stimmabgabe helfen wollten und nach ihrem Verschwinden Wochen später tot aufgefunden wurden, hatte seinerzeit viel Aufsehen erregt.

Killen war zusammen mit 17 weiteren Angeklagten erstmals 1967 der Prozess gemacht worden, damals verurteilte ihn die ausschließlich mit Weißen besetzte Jury nicht. Die drei Männer wurden vom Klan getötet.

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