Länder von Skandal um französische Salmonellen-Babymilch betroffen

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Konzernchef Besnier hatte sich bisher noch nicht öffentlich zu dem Skandal geäußert. Weltweit werden mehr als zwölf Millionen Packungen zurückgerufen, wie Konzernchef Emmanuel Besnier der französischen Sonntagszeitung "Journal du dimanche" sagte. Die Folgen für die Konsumenten, darunter Babys unter sechs Monaten, seien für ihn Anlass zu "sehr grosser Sorge". Salmonellen können Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall auslösen. Die Ursachen dafür sind meist mangelnde Hygiene bei der Zubereitung oder Verarbeitung, sowie eine unsachgemäße Lagerung leicht verderblicher Nahrungsmittel. Er versprach zudem allen betroffenen Familien eine Entschädigung. Nach einem Treffen mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag ordnete der Konzern an, alle Babymilchprodukte aus seiner Fabrik in Craon in Westfrankreich aus dem Handel zu nehmen.

In der Produktionsanlage hatten Kontrolleure bereits im Dezember Salmonellen des gleichen Typs nachgewiesen, der auch bei mehreren erkrankten Babys in Frankreich gefunden wurde. Aktuell gibt es einen Fall in Spanien, ein weiterer in Griechenland muss noch geprüft werden. Die französische Justiz ermittelt wegen Gesundheitsgefährdung und Verbrauchertäuschung.

Hierzulande vertreibt "Lactalis" die Käsemarken Galbani, Président und Salakis.

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