Nach Anschlag: Naki-Anwalt kritisiert Polizei

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Unbekannte Attentäter haben auf der Autobahn 4 in voller Fahrt auf Deniz Naki in seinem Porsche Cayenne geschossen.

Naki spielt mittlerweile beim türkischen Drittligisten Amed Sportif Faaliyetler, war im Heimaturlaub auf dem Weg nach Düren zu seiner Familie. Ein türkisches Gericht verurteilte ihn 2017 wegen "Terrorpropaganda" für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zu einer rund 18-monatigen Bewährungsstrafe. Der Fußballer mit kurdischen Wurzeln gilt als Kritiker der türkischen Regierung und sieht sich als Opfer eines politisch motivierten Anschlags.

Noch in der Nacht nach dem Attentat soll Naki von der Polizei stundenlang verhört worden sein - ohne Anwalt. Wie der Anwalt der Zeitung "Die Welt" sagte, befinde sich Naki "im Haus eines Freundes in Deutschland". Er ging dort von sich aus hin.

Mizrak: Deniz ist müde. Derzeit möchte er sich nur ausruhen. Der Anwalt habe außerdem betont, es stimme nicht, dass - wie in einigen Medien zu lesen war - Naki gegenüber der Polizei behauptet habe, der türkische Geheimdienst sei mit im Spiel.

Mizrak: Das Handeln der deutschen Polizei ist nicht legal. Das Handy von Deniz wurde während des Gesprächs mit den Beamten konfisziert.

Sonntagabend entging Fußballprofi Deniz Naki (28) knapp dem Tod ...

Mizrak: Wir wissen es nicht. Am Dienstagabend gab Naki in einem Telefoninterview mit der DW an, sich bei seiner Familie aufzuhalten.

DIE WELT: Naki vermutet einen politischen Anschlag. Es gehe Naki "gut" nach dem Schock, sagte Mizrak.

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