Weltweit mehr Tote durch falsche Ernährung

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Dass Ernährung eine große Rolle für unsere Gesundheit spielt, ist hinreichend bekannt. Neue Zahlen zeigen nun, in welchem Ausmaß eine falsche Ernährungsweise tödliche Krankheiten begünstigt.

Dass Ernährung eine große Rolle für unsere Gesundheit spielt, ist hinreichend bekannt. Neue Zahlen zeigen nun, in welchem Ausmaß eine falsche Ernährungsweise tödliche Krankheiten begünstigt.

 Das Fachmagazin „The Lancet“ hat eine Studie veröffentlicht, die eine detaillierte Liste von Todesfällen in Zusammenhang mit falscher Ernährung bringt. Gerade Übergewicht ist zu einem großen Problem in vielen Ländern geworden. Falsche Ernährung wird mit jedem fünften Todesfall in Verbindung gebracht.

Gerade wenn ein Mangel an Obst, Vollkornprodukten und Nüssen vorliegt und ein Mehr an Salzen zu sich genommen wird, steigt das Risiko von Erkrankungen wie erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck.

Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen und Süchte waren im Jahr 2016 mit ca. 1,1 Milliarden Erkrankten weltweit auf dem Vormarsch.

 Zivilisationskrankheiten auf dem Vormarsch

 Allgemein fordert ein ungesunder Lebensstil auf lange Sicht seinen Tribut in Form von Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwäche und allgemeiner Antriebslosigkeit. Patienten mit diesen Symptomen leiden unter Umständen an einem Nährstoffmangel, ein Blutbild beim Hausarzt kann in diesem Fall Gewissheit schaffen, um etwaige medizinische Maßnahmen rechtzeitig ergreifen zu können. Sinnvoll ist es, das Blut auf einen Mangel von Vitamin D, Vitamin B12, Selen, Zink und Folsäure testen zu lassen, denn gerade in der dunklen Winterzeit kann ein Mangel an Vitamin D vorliegen. Untersuchungen von Schilddrüsenhormonen, Nieren- und Leberwerten werden ebenfalls von den Krankenkassen übernommen.

Oftmals hilft auch schon ein gesunder Lebenswandel, um Symptome wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit abklingen zu lassen.

 Krankheiten, die nicht ansteckend sind, haben 2016 ungefähr drei Viertel aller Todesfälle ausgemacht. Gerade Erkrankungen des Herzens und Fälle von Diabetes stiegen an.

2016 starben 1,43 Millionen Menschen an den Auswirkungen der Zuckerkrankheit, die im Falle der Typ 2-Diabetes unter anderem auch auf Übergewicht und Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Das sind insgesamt 31,1 % mehr Todesfälle als noch im Jahr 2006.

Rauchen kostete im selben Jahr fünfmal so viele Leben.

Anderweitig melden Experten Erfolge in der Bekämpfung von bestimmten Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Malaria und HIV.

Andere Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel das Denguefieber und Hepatitis, sind dagegen auf dem Vormarsch.

 

Quellen: https://www.doktorabc.com/de

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