Achtjährige Schülerin stirbt nach schwerer Meningitis

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Eine acht Jahre alte Schülerin aus Rosbach in der Wetterau ist an den Folgen einer Meningitis-Erkrankung gestorben.

Das Mädchen besuchte in Rosbach die Kapersburgschule.

Das Mädchen musste am Donnerstag vergangener Woche von ihren Eltern von der Schule abgeholt werden, weil es ihr schlecht ging. Am gestrigen Dienstag wurde von dort die Bestätigung einer bakteriellen Meningitis an das hiesige Gesundheitsamt gemeldet. Nachdem die Beschwerden zunahmen, wurde am Freitagabend der ärztliche Bereitschaftsdienst in Bad Nauheim konsultiert, der die Einweisung des Mädchens in die Universitäts-Kinderklinik nach Gießen veranlasste.

Alle Personen, die mit dem Mädchen engen Kontakt hatten, würden derzeit ermittelt. Die Erreger können beispielsweise durch Husten oder Niesen übertragen werden. Für sie wird nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes eine medikamentöse Prophylaxe angeboten. Der Wetteraukreis forderte die Eltern ihrer Mitschüler am Mittwoch auf, sich an einen Kinderarzt zu wenden. Auch die Lehrkräfte sollen sich bei ihren Hausärzten vorstellen. Reinhold Merbs, mitteilte, tritt die meldepflichtige Krankheit Meningokokken-Meningitis in Deutschland sporadisch auf. Zu den Symptomen zählen Fieber, Schüttelfrost, starke Kopfschmerzen und Erbrechen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, kann sie mit Antibiotika behandelt werden. Die Krankheit tritt vor allem bei Kindern auf. Weil diese Symptome in dieser Jahreszeit sehr häufig auftreten, kann eine Meningitis zu Beginn auch mit einer starken Erkältung verwechselt werden. Den Ärzten gelang es nicht mehr, die Beschwerden des Kindes zu lindern.

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