HSV-Coach Christian Titz über Walace: "Das Verhalten akzeptieren wir nicht"

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Eine gute Halbzeit und die Führung durch Douglas Santos "Dass man die Erfahrenen, die letzte Saison den Klassenerhalt geschafft haben, nicht in die Mannschaft nimmt, kann ich nicht verstehen", klagte der von Neu-Trainer Christian Titz auf die Reservebank verbannte Abwehrchef über den Bannstrahl, der gleich mehrere gestandene HSV-Profis getroffen hatte. Dazu zählen Papadopoulos und Mergim Mavraj. "Es hat die Erfahrung gefehlt, das 1:0 über die Runden zu bringen", meinte er. "Wenn wir mit ihm gesprochen haben, werden wir verkünden, was wir machen", sagte der Coach. "Ich will erst mit dem Spieler sprechen", betonte Titz. "Wir sind in engem Austausch mit den Sicherheitskräften und werden alles Mögliche tun, um solche Störer künftig nicht mehr in unserem Stadion zu haben", sagte Wettstein: "Wir bedauern es sehr, dass es zu Verletzungen gekommen ist".

Walace hatte es versäumt, dem Spiel auf der Tribüne beizuwohnen und postete stattdessen private Fotos auf sozialen Kanälen. In den 13 Spielen zuvor war der Grieche jedoch immer dabei. Gewonnen hat das Team allerdings nicht eines. Seine Umwälzungen fruchteten nur in der ersten Hälfte, in der man 1:0 in Führung ging. Er baute das Team tiefgreifend wie keiner seiner Vorgänger um: Keeper Julian Pollersbeck, Außenspieler Tatsuya Ito und Sechser Matti Steinmann waren gleich die Besten. "In den 20 Minuten nach dem Wechsel hat uns der Mut verlassen", haderte Titz. Bei weiter sieben Punkten Rückstand und nur noch sieben ausstehenden Partien kann ihm nur ein gewaltiges Wunder zum Verbleib in der Bundesliga verhelfen. So richtig glücklich waren die Hertha-Fans.

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