Gefälschte Führerscheine - hohe Strafe für RB-Star

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Da schaut Naby Keita dumm aus der Wäsche: Er muss eine Viertelmillion Euro Busse bezahlen.

Keita, der ab Sommer für den FC Liverpool in der Premier League spielen wird, hatte den Behörden in Leipzig zweimal falsche Führerscheine aus seiner Heimat Guinea vorgelegt, die er in Fahrerlaubnisse für Deutschland umwandeln lassen wollte. Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" darüber berichtet. Spezialisten des sächsischen Landeskriminalamtes identifizierten die Papiere als Fälschungen.

Das Gericht setzte die Strafe von 50 Tagessätzen á 5000 Euro fest, senkte damit den ursprünglich geplanten Tagessatz von 8300 Euro herab.

Die Höhe der Geldstrafe richtet sich nach dem Einkommen Keitas, das nach Medienberichten bei rund zwei Millionen Euro liegen soll. Keitas Anwalt hat im vergangenen November noch Einspruch gegen den Strafbefehl wegen Urkundenfälschung eingelegt.

Bereits im Februar war Keita wegen dieses Vergehens zu einer Geldstrafe von 415.000 Euro verurteilt worden.

Gegen das Urteil über insgesamt 250.000 Euro kann nun wieder Beschwerde eingelegt werden. Damit kommt der Nationalspieler aus Guinea um einen öffentlichen Prozess herum. Der deutsche Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund war 2014 ohne gültigen Führerschein erwischt worden und musste damals wegen Fahrens ohne Führerschein eine Strafe von 540.000 Euro zahlen.

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