Verbündeter: Trump empfängt saudischen Kronprinzen

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Laut Medienberichten möchte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, dass Frauen keine Verhüllung von Kopf und Gesicht und keine langen schwarzen Roben, die sogenannten Abayas, mehr tragen müssen.

US-Präsident Donald Trump empfängt am Dienstag den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus.

König Salman hatte seinen Sohn Mohammed Mitte 2017 zum Kronprinzen und damit zu seinem designierten Nachfolger ernannt. "Wir sind sehr gute Freunde geworden", sagte er zu bin Salman. Unter seinem Vorgänger Barack Obama sei das Verhältnis oft angespannt gewesen.

Saudi-Arabien ist einer der wichtigsten Verbündeten im Nahen Osten.

Die Gespräche Trumps (71) und bin Salmans (32) drehten sich vor allem um Sicherheitsfragen.

Die Gesetze seien sehr klar und im islamischen Recht, der Scharia, festgelegt: Frauen sollen anständige und respektvolle Kleidung tragen, ebenso wie Männer, so Mohammed bin Salman. Angesichts einer Reihe von Konflikten in der Region sind die USA auf ein starkes Saudi-Arabien angewiesen. Dass bei dem Besuch über Demokratie- und Menschenrechtsprobleme gesprochen worden wäre, wurde nicht bekannt. Der Iran ist ein gemeinsamer Hauptfeind. Im Mai steht eine Neubewertung des Atomdeals seitens der USA an.

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