Warnung vor Kartoffeln, die stark keimen

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Glykoalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe, die in Nachtschattengewächsen wie z. Um so wenig Solanin wie möglich aufzunehmen, gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung Verbrauchern folgende Tipps:Grüne, stark keimende oder eingetrocknete Kartoffeln sollte man lieber gar nicht essen. Das BfR leitet auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes einen vorläufigen NOAEL (No Observed Adverse Effect Level) von 0,5 Milligramm (mg) Glykoalkaloide pro Kilogramm (kg) Körpergewicht und Tag ab.

Nach den Angaben sollten Speisekartoffeln höchstens 100 mg Alkaloide pro kg Frischgewicht enthalten.

Kartoffeln kühl, dunkel und trocken lagern.

Sie sind selten, aber kommen doch vor: Vergiftungen durch grüne oder stark keimende Kartoffeln.

Grüne Stellen und sogenannte "Augen" in Kartoffeln großzügig entfernen.

Wenn jemand die Schale mitessen möchte, sind hierfür grundsätzlich nur unverletzte, frische Kartoffeln geeignet.

Insbesondere kleine Kinder essen am besten nur geschälte Kartoffeln.

- Schmecken Kartoffelgerichte bitter, sollte man sie nicht essen.

Das Kochwasser von Kartoffeln nicht wiederverwenden. Sie reichern sich dabei insbesondere in grünen, keimenden und beschädigten Kartoffeln sowie in Kartoffelschalen an. Sie dienen der Pflanze zur Abwehr von Schädlingen und Krankheitserregern. Beim Menschen äußern sich leichte Vergiftungen durch Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall, mitunter begleitet von Fieber. Nimmt man zu viel Solanin auf, das sich in solchen anreichert, kann es zu Vergiftungen kommen.

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