Neue Studie Aspirin kann Hautkrebs-Risiko bei Männern erhöhen

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Aspirin wird von vielen Menschen beispielsweise zu Behandlung von Kopfschmerzen eingesetzt.

Die regelmäßige Einnahme von Aspirin kann Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. Wer täglich Aspirin einnimmt, erhöht sein Hautkrebsrisiko einer aktuellen Studie zufolge um das Doppelte. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachportal "Science Daily".

Männer aufgepasst: Eine neue Studie hat ergeben, dass sich das Hautkrebsrisiko verdoppelt, wenn ihr ein bestimmtes Schmerzmittel einnehmt.

Wie es heißt, nahmen an einer entsprechenden Studie rund 200.000 Menschen im Alter zwischen 18 und 89 Jahren teil, bei denen bis dahin keinen Hautkrebs festgestellt wurde.

Obwohl das Medikament sogar das Risiko anderer Krebsarten wie zum Beispiel Darm- oder Prostatakrebs senken soll? Die Probanden hatten zwischen dem Januar 2005 und dem Dezember 2006 mindestens ein Jahr lang Aspirin eingenommen. Sie wurde dann für die darauffolgenden fünf Jahre unter Beobachtung gestellt. Die Gruppen wurden anschließend in Männer und Frauen unterteilt. Das Ergebnis: Das Risiko bei Männern war konkret um das 1,83-Fache höher als bei den restlichen Studienteilnehmern.

Angesichts der weitverbreiteten Verwendung von Aspirin und der potenziellen klinischen Auswirkungen in Verbindung mit Melanomen müssen sich Patienten und Gesundheitsdienstleister darüber bewusst werden, dass die Verwendung von Aspirin bei Männer möglicherweise zu Hautkrebs führen kann, erläutert Studienautorin Dr. Beatrice Nardone von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in einer Pressemitteilung.

Warum sind Männer anfälliger für Hautkrebs?

Die Ärztin spekuliert: "Ein Grund dafür könnte sein, dass der männliche Körper eine geringere Menge an schützenden Enzymen, wie Superoxiddismutase und Katalase, produzieren als Frauen".

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