Dax erobert Marke von 12.900 Punkten zurück

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Der US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran blieb derweil auch am deutschen Aktienmarkt ohne große Wirkung. Ohne die fast 4-prozentigen Kursgewinne bei den schwergewichtigen Siemens-Aktien hätte der Leitindex weniger gut ausgesehen. Das Technologiewerte-Barometer TecDax gewann 0,42 Prozent auf 2757,10 Punkte.

Seit seinem bisherigen Jahreshoch vom 8. Mai 2018 hat der Leitindex 0,09 Prozent an Wert verloren. Der Euro berappelte sich am Mittwoch nach einem früh erreichten Jahrestief bei 1,1823 US-Dollar und kam dann sogar wieder der Marke von 1,19 Dollar nahe. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1870 Dollar festgesetzt. Derzeit kostet das Siemens-Papier knapp 116 Euro. Telekom-Papiere waren nach der Zahlenvorlage hingegen mit 1,4 Prozent unter den größten Verlierern zu finden - trotz eines ebenfalls angehobenen Ausblicks. Zum einen steige durch die vom Konkurrenten Vodafone angestrebte Übernahme des Kabelnetzbetreibers Unitymedia der Wettbewerbsdruck.

Dem Konsumgüterkonzern Henkel machten im ersten Quartal Lieferprobleme in Nordamerika zu schaffen. Dass diese inzwischen behoben wurden, half den Aktien nicht. Sie verloren zum Schluss fast 1,5 Prozent. Zuvor waren die Papiere des Medienkonzerns seit Mitte März aber auch um über 17 Prozent geklettert. Allerdings wunderten sich einige Marktbeobachter dennoch über die hohen Kurseinbußen.

Aareal Bank büßten nach Zahlen und einer gestrichenen Kaufempfehlung durch die Commerzbank mehr als 2 Prozent ein. Die Aktie war in den vergangenen Wochen gut gelaufen. Analyst Philip Richards von Goldman Sachs lobte die Margenverbesserung des Chemikalienhändlers. Der Rentenindex Rex fiel um 0,17 Prozent auf 139,82 Punkte.

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