Google kann Sprachassistenten Anrufe erledigen lassen

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Der digitale Assistenten Google Assitant hat in den vergangen drei Jahren auf verschiedensten Geräten wie Smartphones, Uhren und smarten Lautsprechern breitgemacht und etliche Kunststücke gelernt. Für neue Stimmen benötigt Google nach eigener Aussage mittlerweile nur noch wenige Wochen anstatt hunderte Stunden im Aufnahmestudio.

Darüber hinaus gibt Google dem Sprachassistent sechs neue, weibliche und männliche Stimmen mit auf den Weg, darunter die Stimme des Musikers John Legend.

Kurz mal telefonieren, Termine machen beim Arzt oder Coiffeur: Für viele Menschen ist das nervig, für manche unangenehm und für einige gar eine Horrorvorstellung - sie leiden an einer sozialen Phobie. Google Assistant: Schlau und höflichWas der Assistant in Zukunft auch kann, ist verknüpfte Fragen richtig zu deuten und beantworten. Zumindest der Demo auf der Google I/O war ein fließendes Gespräch im Ping-Pong-Stil mit dem Assistant möglich. Dieses Feature wird allerdings erst im Laufe des Jahres ausgerollt und wird wohl zuerst nur in englischer Sprache zur Verfügung stehen. Hier soll - auch bei Erwachsenen - die Funktion "Pretty Please" wieder für mehr Höflichkeit sorgen.

Erweitert werden sollen die sogenannten Routinen, mit deren Hilfe sich über einen Sprachbefehl gleich mehrere Dinge durchführen lassen, etwa das Ausschalten des Fernsehers und Einschalten von Musik über den Sprachbefehl "Hey Google, Essen ist fertig". Nun hat Google sich den häufigsten Kritikpunkten angenommen. Auch auf dem Smartphone soll der Google Assistant mehr visuelle Informationen anzeigen, hieß es. Beim Öffnen zeigt der Google Assistant eine Agenda für den Tag an, die auf der aktuellen Uhrzeit, dem Standort und den letzten Anfragen basiert.

In einer weiteren Reaktion auf jüngste öffentliche Debatten lässt Google seinen Assistenten auch Kindern Manieren beibringen.

Später im Verlauf dieses Sommers soll der Google Assistant in Google Maps integriert werden. Vor allem während der Navigation im Auto verspricht sich Google von diesem Schritt Vorteile.

Und auch zu den bereits zur CES im Januar angekündigten Smart Displays auf Basis des Google Assistant ist Google etwas konkreter geworden. Google Assistant als Telefon-ButlerFaszinierend, aber auch erschreckend clever: Der Assistant wird in der Lage sein, selbstständig Telefonate zu führen. Das ist bei Unternehmen nötig, die an kein Buchungssystem angeschlossen sind. Beispiel: Sie wollen einen Friseurtermin vereinbaren.

Ebenso sieht Google eine Anwendung von Duplex, um generell Informationen über Geschäfte zu sammeln. Dass es sich dabei nicht um eine Konveration zwischen zwei Menschen handelte war nicht zu erkennen. Damit kann der Nutzer den Assistant dazu bringen, einen Sprachanruf an Unternehmen zu richten, bei dem nicht der Nutzer, sondern der Assistant mit dem Gesprächspartner spricht.

Außerdem stellte Google eine Reihe weiterer Neuerungen vor, die Nutzer nach Angaben des Konzerns vom Smartphone-Bildschirm lösen können: So sollen Video-Konsumenten über YouTube künftig via Pop-up-Nachrichten zu Pausen animiert werden und Nutzer des Smartphone-Betriebssystems Android einen neuen "Bitte nicht stören"-Modus bekommen, der aktiv wird, sobald das Handy mit dem Bildschirm nach unten abgelegt wird".

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