Großangriff von Google: Drei Smartwatches mit WearOS geplant

Einstellen Kommentar Drucken

Künftig wird Google noch mehr eigene Hardware entwickeln und unter dem Pixel-Label anbieten. Gleich mehrere Quellen berichteten über die Entwicklung und Präsentation im Herbst und gegen Ende des Tages kamen noch Details zur neuen Google Watch und den kommenden Qualcomm-Chips dazu. Dass Google Boden gut machen will, ist angesichts dessen nicht überraschend - es wäre aber auch nicht der erste Versuch. Davon ist zumindest Evan Blass überzeugt, der im Herbst neben der dritten Pixel-Smartphone-Generation auch eine Neuauflage der eigenen Kopfhörer sowie eine Smartwatch erwartet.

Gleich zwei bekannte und meist sehr gut informierte Leaker streuen aktuell die Gerüchte, dass Google im Herbst zur Vorstellung des Pixel 3 und Pixel 3 XL drei Smartwatches mit WearOS präsentieren wird. Unklar sei, ob es sich um unterschiedlich große Versionen oder Varianten mit oder ohne LTE handle, oder ob sogar vollkommen unterschiedliche Geräte vorgestellt werden sollen, heißt es bei Winfuture. Sie tragen derzeit noch die Codenamen Ling, Triton und Sardine. In allen Fällen handelt es sich ganz Google-typisch um die Namen von Meeresbewohnern bzw.

Wie üblich, bekommen Produkte vor Release unterschiedliche Codenamen, die hier "Ling", "Triton" und "Sardine" lauten. Über das Design der Google-Uhren gibt es bislang keine Angaben. Es werde nun geprüft, ob das vorhandene Hardware-Design für die Serienfertigung taugt.

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass wir von einer potenziellen "Pixel-Smartwatch" hören. Ein ähnliches Prinzip nutzen viele Smartphones schon, nur dass diese auf die ARM bigLITTLE-Architektur setzen, wo je nach benötigter Rechenleistung zusätzliche Recheneinheiten zugeschaltet werden. Die Fertigung erfolgt weiterhin im 28-Nanometer-Maßstab, so dass der Chip im Grunde dem entspricht, was die Nutzer bereits aus aktuellen Smartwatches mit Wear OS und dem Snapdragon Wear 2100 kennen. Eine wirklich starke Verbesserung im Vergleich zur Vorgängerversion, findet sich in einer Power-Management-Lösung.

Erst im März taufte Google seine Smartwatch-OS-Sparte offiziell um. Er übernimmt außerdem die dauerhafte Anzeige von Informationen auf dem "Always-On"-Display".

Comments