Apple hat wegen klemmender Keyboards Sammelklage am Hals

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Apple wurde in Kalifornien verklagt. Die Butterfly-Keyboards, wie Apple die Bauart nennt, kommt mit einem deutlich geringeren Tastenhub als die früheren MacBook-Tastaturen, die sich über ein Jahrzehnt einen ähnlich ikonischen Ruf wie die ThinkPad-Keyboards erworben haben.

Seit 2015 verbaut Apple in die MacBook Pro-Modelle eine neue, besonders flache Tastatur mit einem Butterfly-Mechanismus. Allerdings soll die Tastatur auch äusserst anfällig auf Verschmutzung reagieren und offenbar rasch ihren Dients verweigern.

Nun muss sich Apple mit einer Sammelklage bezüglich des Problems auseinandersetzen.

Gemäss einem Bericht von "Apple Insider" soll Apple laut Klage von den Anfälligkeiten gewusst haben, noch bevor das Keyboard erstmals in einem Macbook ausgeliefert wurde.

Demnach hatte einer der beiden Kläger einen Defekt der Leer- und Feststelltaste bei seiner Tastatur auf Garantie von Apple beheben lassen. Die Kläger fordern von Apple nicht nur die Anerkennung des Design-Fehlers, sondern auch Schadenersatz und eine kostenlose Nachbesserung betroffener MacBooks.

Laut der Klage vor dem Distrikt-Gericht in Nordkalifornien gab es bei tausenden Käufern Probleme. Er liesst die Taste durch Apple reparieren, aber nur wenige Wochen später sei sie wieder ausgestiegen, und da die Garantie für das Macbook bereits abgelaufen war, wurde die die Reparatur für 700 Dollar vorgeschlagen.

AppleInsider hatte im vergangenen Monat Daten von Apples Genius Bar und autorisierten Händlern zusammengetragen, nach denen die neuen MacBook-(Pro)-Generationen circa doppelt so häufig wegen Tastatur-Problemen in die Reparatur gegeben werden wie vorherige Modelle.

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