Bericht: Der desiginierte PSG-Trainer Thomas Tuchel traf Neymar in Paris

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Das gab der Verein gestern bekannt. Er gehe die Arbeit an der Seine mit "großer Freude, Stolz und großen Ambitionen" an, betonte Tuchel. Er und sein Team würden alles dafür tun, die Grenzen von PSG zu verschieben, "bis zum höchsten internationalen Niveau" - PSG strebt seit langem einen Erfolg in der Champions League an, bislang erfolglos. In der Europa-League-Qualifikation schieden die Mainzer allerdings aus.

In den zwei Jahren unter Emery, der 2016 vom FC Sevilla gekommen war, scheiterte PSG zweimal im Achtelfinal der Champions League - 2017 nach einem 4:0-Heimsieg durch das historische 1:6 am FC Barcelona und in diesem Jahr an Real Madrid. Ähnlich groß wird der Erfolgsdruck für den deutschen Fußballlehrer sein, denn der mit Millionen-Summen aus Katar alimentierte Klub kennt nur ein Ziel: den Triumph in der Königsklasse. "Es kann Sonntag oder Montag sein", sagte al-Khelaifi der Zeitung "Le Parisien". Trotz schwindelerregender Investitionen in neue Spieler präsentierte sich Paris auf der großen Bühne bislang schwach. Stattdessen gab es interne Streitereien, Neymar und Stürmer Edinson Cavani gerieten aufgrund der Ausführung eines Elfmeters sogar handfest aneinander. Nun zieht es Tuchel unter den Eiffelturm. Der 44-Jährige hatte in der vorigen Saison Borussia Dortmund zum DFB-Pokal-Sieg geführt, ehe sich die Wege trennten. Die Bayern wollten Tuchel als Nachfolger für Jupp Heynckes.

Der Trainer sah einen direkten Zusammenhang: "Davon würde ich ausgehen", sagte Tuchel beim Prozess gegen den Attentäter Sergej W. vor dem Landgericht Dortmund, auf die Frage des Oberstaatsanwaltes, ob er ohne das Attentat am 11. April über den Sommer hinaus BVB-Trainer geblieben wäre.

Auch Tuchel wird vorrangig am Abschneiden in der Champions League gemessen werden, weshalb unter anderem sein Vertrag zunächst "nur" bis 2020 läuft. Er gilt als Perfektionist, sucht immer wieder nach Ansätzen, seine Spieler und sein Team besser machen zu können.

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