Erzgebirge Aue legt Widerspruch ein

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Zweitligist SV Darmstadt 98 hat bis zum späten Dienstagnachmittag (15. Mai) Zeit, auf den Einspruch des Ligakonkurrenten Erzgebirge Aue gegen die Spielwertung der Sonntagpartie (1:0 für Darmstadt) zu reagieren.

Montagnachmittag reichte der Verein seinen Widerspruch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ein. "Alles andere ist momentan rein spekulativ", hieß es in einer DFB-Mitteilung.

Der DFB-Kontrollausschuss wiederum leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Aue-Vereinspräsidenten Helge Leonhardt "wegen verschiedener Äußerungen" ein.

Schiedsrichter Storks hatte in der Partie übersehen, dass der Ball nach einem Schuss von Aues Calogero Rizzuto (4. Minute) erst deutlich hinter der Torlinie geklärt wurde.

Deshalb müssen die "Veilchen" in der Relegation gegen den Karlsruher SC um den Klassenverbleib spielen.

Im Gegensatz zu den Sachsen: "Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans und unserer Mannschaft gegenüber".

Leonhardt weiter: "Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten".

DFB-Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich wies am Nachmittag die gegen Stork erhobenen Vorwürfe zurück.

Das Spiel ist aus Schiedsrichtersicht nicht gut gelaufen. Storks habe in Darmstadt kein Spiel geleitet, sondern um die Existenz eines Vereins gewürfelt, ärgert sich Andrä und fordert vom Deutschen Fußballbund disziplinarische Maßnahmen. Der Verein legte am Montag offiziell Einspruch gegen die Wertung des Spiels ein. "Verständlich ist der Ärger bei denen, die betroffen sind". Außerdem werde über "weitere strafrechtliche und schadensersatzrechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam wegen des Verdachts der Spielmanipulation" nachgedacht. Die "evidente Häufigkeit von Fehlentscheidungen" zum Nachteil des FC Erzgebirge durch den Schiedsrichter ließen "eine systematische Mutwilligkeit plausibel erscheinen".

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