Google zwingt Hersteller zu Sicherheitspatches

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Jeden Monat veröffentlicht Google ein neues Security Bulletin, welches auf den Nexus- und Pixel-Geräten zumeist am nächsten oder spätestens übernächsten Tag nach Veröffentlichung zum Download bereitsteht.

Auf der diesjährigen I/O Entwickler-Konferenz von Google waren Updates für Android P ein großes Thema.

"Wir haben ebenfalls daran gearbeitet, verpflichtende Sicherheitsupdates in die Verträge mit unseren Herstellern einzuarbeiten". Damit verspricht Kleidermacher einen "massiven Anstieg der Anzahl der Geräte [.], die regelmäßig Sicherheitspatches erhalten". Während Kunden bei der Android-Version aber zumindest noch offen nachvollziehen können, ob es ein Update gibt oder nicht, sieht es bei den kleineren Sicherheits-Patches von Google noch problematischer aus. Hinzu kommt, dass Google auch beginnt neue Android Versionen zu forcieren. Über 60 Prozent der Nutzer verwenden eine Android-Hauptversion, die deutlich älter als 2,5 Jahre ist. Google stellt diese monatlich zur Verfügung, aber das muss ja nicht heißen, dass die Hersteller diese dann auch immer zeitnah ausrollen müssen.

Zahlreiche Dritthersteller spielen die Patches gar nicht erst ein, so dass viele Smartphones mit erheblichen Sicherheitslücken betrieben werden. Einige Hersteller aus China sollen früheren Medienberichten zufolge sogar Fake-Patches eingespielt haben, die den Nutzern lediglich vorgegaukelt haben, dass ein Patch installiert wurde. Doch nicht jedes Gerät bekommt sofort den Security Patch ausgeliefert.

Auf der hauseigenen Messe Google I/O 2018 hat der Internetgigant das Problem nun von sich aus angesprochen und Besserung gelobt.

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