Offiziell: 1899 Hoffenheim verpflichtet Leonardo Bittencourt vom 1. FC Köln

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Bittencourt, der in seiner Profikarriere schon für Energie Cottbus, Borussia Dortmund, Hannover 96 und zuletzt drei Jahre beim FC aktiv war, kam in der abgelaufenen Saison 22-mal in der Bundesliga zum Einsatz (fünf Tore, zwei Vorlagen, kicker-Notenschnitt 3,52). Der Linksaußen unterschrieb am Montag bei der TSG Hoffenheim. Im Gegenzug erhält der FC eine Ablösesumme in Höhe von rund acht Millionen Euro.

"Leo gehört zu den Spielern, die wir gerne gehalten hätten".

Die Aussicht, mit Hoffenheim in der Champions League zu spielen, war für Bittencourt wohl zu verlockend - trotz aller Sauna-Schwüre in der Rückrunde. "Wir machen ihm keinen Vorwurf", sagte Geschäftsführer Armin Veh.

Leonardo Bittencourt (24) im Duell mit dem Mainzer Levin Öztunali.

Kölns Sportchef darf sich auf eine Einnahme von knapp acht Millionen Euro freuen, die sich der Profi für den Abstiegsfall in den Vertrag hatte schreiben lassen.

"Wer mich kennt weiß, dass ich von Anfang an mit ganzem Herzen hier beim 1. FC Köln war". Der FC und sein gesamtes Umfeld sind wirklich spürbar anders, es ist kein Werbespruch, es ist ein echtes Gefühl.

TSG-Manager Alex Rosen (39) lobt: "Leonardo ist ein technisch starker und beweglicher Spieler, der über einen sehr guten Antritt verfügt und im Eins gegen Eins extrem schwer zu verteidigen ist. Er wird unserem Spiel gerade gegen tief stehende Gegner sehr gut tun". Er hat in der Bundesliga bereits nachgewiesen, dass er ein überdurchschnittlicher Spieler sein kann.

Neben ihm wird es aber auch noch weitere Abgänge geben.

Sehr viel spricht dafür, dass Yuya Osako, der Däne Frederik Sörensen, der wie der Peruaner Claudio Pizarro nicht in den WM-Kader seines Landes berufen wurde, und auch Dominique Heintz die Kölner noch verlassen werden.

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