Ralph Hasenhüttl bleibt Trainer von RB Leipzig

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Zuletzt sah alles danach aus, dass Ralph Hasenhüttl (50) nächstes Jahr nicht mehr auf der RB-Bank sitzt. Nun sorgte Sportdirektor für Klarheit: "Dass er nächstes Jahr bei uns Trainer ist, ist für mich selbstverständlich", sagte der 59-Jährige am Rande des Abschiedsspiels von RB-Rekordspieler Dominik Kaiser beim MDR.

Rangnick hatte die Gespräche mit Hasenhüttl, dessen Vertrag noch bis Juni 2019 läuft, aufgrund der Ergebnis-Krise nach dem Viertelfinal-Aus in der Europa League bei Olympique Marseille bis zum Saisonende vertagt. "Wir haben klar vereinbart, dass wir uns Anfang der Woche zusammensetzen und über alles sprechen". Aber darum gehe es: Dass man es nächste Saison besser mache. Er sagt, wo er Handlungs- und Verbesserungsbedarf sieht. "Es gibt keine Entscheidung zu präsentieren", sagte Rangnick lediglich vor der Partie bei Sky.

RB Leipzig hatte sich am Samstag mit einem 6:2 (3:1) gegen Hertha für die Europa League qualifiziert.

Zur Schau gestellte Harmonie sieht anders aus.

Ralph Hasenhüttl galt als Kandidat beim FC Bayern und bei Borussia Dortmund, dann stand er in Leipzig plötzlich vor dem Aus. "Wir haben die letzten zwei Spiele richtig gute Argumente gebracht, dass er weitermacht", sagte Kapitän Willi Orban. Aufgrund der Formkrise der Mannschaft wackelte der Stuhl des Trainers. Ansonsten müssten die Sachsen bereits in der zweiten Qualifikationsrunde Ende Juli ran - und sechs Spiele auf dem Weg in die Vorrunde bestreiten.

"Es ist natürlich nicht in unseren Händen". "Es ging um die letzte Schlacht", berichtete Orban. "Ich glaube, diese Saison war sehr, sehr intensiv für alle Beteiligten".

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