Fußball: Hertha BSC kalkuliert für kommende Saison mit Rekordumsatz

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Jungen und Mädchen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres erhalten in 15 der 17 Heimspiele der kommenden Saison freien Eintritt, wie Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller bei der Mitgliederversammlung am Montagabend bekanntgab.

Obwohl der Hauptstadtclub in der Spielzeit 2018/19 nicht in der Europa League spielen wird, wird auch dank gestiegener TV- und Sponsorengelder mit Erlösen von 131,4 Millionen Euro kalkuliert. Abzüglich der sollen 400.000 Euro Gewinn bleiben - in den vergangenen drei Jahren machte Hertha jeweils rund sieben Millionen Euro Verlust!

Fußball-Bundesligist Hertha BSC will mit einer Aktion für Kinder und Jugendliche dem Zuschauerschwund im Olympiastadion entgegenwirken. Unter anderem die höheren Fernsehgelder sind für das Wachstum verantwortlich, auch die Sponsoringeinnahmen mit dem neuen Hauptsponsor Tedi werden höher angesetzt. Den größten Posten bei den Ausgaben umfassen die Personalkosten (59,1 Millionen Euro). Damit wähnt Schiller die Hertha nach eigenen Angaben auf Platz 12 oder 13 der Liga. Zuletzt lag der Schnitt bei rund 45.000, ungefähr 5000 Zuschauer weniger als noch 2016/2017. "Wir planen, einen Teil davon wieder aufzuholen", sagte Schiller. Nach dem Wiederaufstieg 2013 betrug der Zuschauerschnitt stets zwischen 49 700 und 51 900 Fans.

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